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Selfstorage oder Speditionsfirma

was ist zur Möbeleinlagerung besser geeignet?
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Der Umzug in eine neu erworbene Immobilie oder eine Mietwohnung ist gewohnt hektisch – und in der Regel auch mit einigen Kosten verbunden. Und so sind viele Menschen bestrebt, zumindest einen Großteil des Umzugs eigenständig zu absolvieren, ohne externe Dienstleister zu beauftragen. Problematisch wird dies allerdings, wenn die neue Behausung noch gar nicht bezugsfertig ist. Als probate Übergangslösung hat sich das System der Möbeleinlagerung bewährt. Hier überdauert Mobiliar bei entsprechender Einlagerung auch mehrere Jahre, wenn es denn nötig ist.

Möbeleinlagerungssysteme in der Übersicht

Wer seine Möbel einlagern möchte, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Er beauftragt eine Speditionsfirma, die vom Einpacken der Möbel bis zum Transport der einzelnen Möbelstücke zusätzlich auch die Einlagerung in eigenen Lagerhallen übernimmt. Oder er kümmert sich eigenständig um die Einlagerung in sogenannten Selfstorage-Systemen, die in den meisten Großstädten Deutschlands zugänglich sind. Verpacken, Transport und Lagerung müssen hier allerdings in Eigenregie koordiniert werden. Gelagert werden die Möbelstücke in angemieteten Lagerhallen. Selbstverständlich haben beide Systeme Vorteile und Nachteile, die wir Ihnen übersichtlich präsentieren möchten:

VORTEILE

NACHTEILE

 

Selfstorage

Spedition

Selftstorage

Spedition

Geringerer Kostenaufwand, da nur die Lagerhalle bezahlt werden muss

 

 

Hoher Kostenaufwand, da neben der Lagerung auch Kosten für Verpackung und Transport der Möbel anfallen

 

Professioneller Umzugsservice gewährt fachmännische Einlagerung von Möbelstücken

Unprofessionelle Einlagerung des Mobiliars erhöht das Risiko von Beschädigungen am Mobiliar

 

 

Eingelagerte Möbelstücke durch Speditionen unterliegen in der Regel der Haftungsverantwortung des Dienstleistern, falls Schäden am Mobiliar entstehen

Beim Selftstorage-System haftet ausschließlich der Mieter bei Schäden am Mobiliar

 

 

Schnelle und unkomplizierte Auftragsabwicklung

Zeitintensiver und kostspieliger Prozess, wenn für Umzugshelfer und Mietwagen gezahlt werden muss, der den Kostenvorteil gegenüber einer Spedition womöglich wieder aufwiegt

 

 

Unabhängig vom Wohnort abrufbar

Selfstorage wird fast ausschließlich in Großstädten angeboten

 


Selfstorage und Speditionsunternehmen – darauf gilt es zu achten

Bevor Sie sich für ein Einlagerungssystem entscheiden, sollten Sie vorab eine konkrete Kostenplanung aufstellen. Holen Sie sich von mehreren Speditionsunternehmen Kostenvoranschläge ein und überprüfen Sie auch, welche Selftstorage-Systeme in Ihrer Nähe zu welchen Konditionen zur Auswahl stehen. Die Wahl des individuell am besten geeigneten Einlagerungssystems hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Handelt es sich bei Ihren Möbeln um qualitativ hochwertiges Mobiliar von Anbietern wie Vladon oder sogar um antike Möbelstücke, beauftragen Sie besser eine Spedition, die für etwaige Schäden haftet.
  • Ist Ihnen der Werterhalt Ihrer Möbelstücke nicht wichtig, da Sie diese nur bis zur Entsorgung lagern möchten, sind günstige Lagerhallen im Selfstorage-System geeigneter.
  • Möchten Sie jederzeit und flexibel auf Ihr Mobiliar zugreifen können, wählen Sie das Selfstorage-System. Hier sind Lagerhallen oftmals 24 Stunden täglich zugänglich.
  • Besitzen Sie nur wenige und kleine Möbelstücke, die Sie unkompliziert mit wenig Hilfe und Ihrem eigenen Automobil transportieren können, wird sich das Selfstorage-System als die günstigere Alternative herausstellen.

Spezialfall Selfstorage – unbedingt Anbieter prüfen

Selfstorage-Systeme sind in Deutschland eine noch recht junge Sparte, die sich jedoch zunehmender Beliebtheit erfreut. Die meisten Anbieter sind im Selfstorage-Verband organisiert, wodurch ein wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung und Transparenz geleistet wird. Dennoch gibt es einige wichtige Hinweise, die Sie beachten sollten, damit Ihre Möbel auch nach der Einlagerung unbeschadet wieder entgegengenommen werden können und die Aufbewahrung nicht zur Kostenfalle reift:

  • Prüfen Sie die angebotenen Lagerräume sehr genau. Diese sollten permanent überwacht werden und bestenfalls über eine Alarmsicherung verfügen.
  • Der Zustand der Lagerhalle sollte trocken und witterungsbeständig sein.
  • Bestenfalls liegen die Lagerhallen ebenerdig, sodass Sie diese direkt mit dem Automobil anfahren können. Dies erleichtert das Be- und Entladen.
  • Überprüfen Sie den Mietvertrag der Lagerhalle. Möchten Sie die Räume nur kurzfristig anmieten, sollten Sie auf Kündigungsfristen achten. Klären Sie mit dem Anbieter, welcher Abrechnungszeitraum vorgesehen ist und ob dieser womöglich für etwaige Schäden haftet.

 

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