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Quelle: BHW Bausparkasse/VELUX Deutschland GmbH
Solarstrom

Immer mehr Hauseigentümer verwandeln ihr Dach in eine sonnenbetriebene Energiefabrik: Nach Prognosen des Bundesverbandes Solarwirtschaft werden langfristig rund ein Viertel des deutschen Strombedarfs aus Solaranlagen gedeckt. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist der optimale Mix aus Herstellungskosten, Wirkungsgrad und Nutzungsdauer. „Je nach Lage und Bauzustand eines Hauses ergeben sich unterschiedliche Empfehlungen“, so Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Neu sind „CIS-Dünnschicht-Solarmodule“, die ohne Silizium auskommen und nicht nur auf dem Dach, sondern auch an Fassaden zu montieren sind.

Hausbesitzer als Unternehmer
Wer solar erzeugten Strom nicht nur selbst nutzt, sondern auch ins öffentliche Netz einspeist, kassiert eine gesetzlich garantierte Vergütung: Pro Kilowattstunde (kWh) gibt es 49,21 Cent bei Anlagen, die noch 2007 in Betrieb gehen – und das für 20 Jahre. Allerdings reduziert sich die Vergütung jedes Jahr. Wer erst 2008 investiert, erhält nur noch 46,75 Cent pro kWh. Der Betrag sinkt weiter bis auf 36,18 Cent im Jahr 2013. BHW-Experte Rüdiger Grimmert rät dennoch zur Besonnenheit: „Mindestens von zwei Fachfirmen Angebote ausarbeiten lassen und dann die Wirtschaftlichkeitsberechnungen genau vergleichen.“

Fördergelder nutzen
Fördermittel vom Staat gibt es nicht nur mit der Einspeisungsgarantie. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) räumt zudem zinsverbilligte Kredite ein. Oft bewilligen auch die regionalen Stromversorgungsunternehmen oder die Kommunen direkte Zuschüsse zu den Investitionskosten. Infos unter www.erneuerbare-energien.de. Quelle: BHW Bausparkasse

Förderung im Überblick

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