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Parkett abschleifen, Bad neu fliesen, Wände streichen: Handwerker bieten in Internet-Auktionen ihre Dienste zu unschlagbar niedrigen Preisen an. Doch es gibt auch Risiken, die Verbraucher beachten sollten. Rund 1.200 Euro werden üblicherweise fällig, wenn der Maler eine 80-Quadratmeter-Wohnung streicht. Gut die Hälfte dieser Summe lässt sich einsparen, wenn der Auftrag über eine Dienstleister-Börse im Internet vergeben wird: Die gewünschte Arbeit wird zum Höchstpreis, den der Nutzer zahlen möchte, auf spezielle Auktions-Plattformen wie Blauarbeit.de, Undertool.de oder My-Hammer.de gestellt – Handwerker unterbieten sich bis zum Ablauf einer bestimmten Frist dann gegenseitig.

Qualifikation sicherstellen
Doch Vorsicht: Nicht alle Portale verlangen von den Bietern die Vorlage eines Gewerbescheins und ein Bewerberprofil. Hier lauern Gefahren. „Wer sichergehen will, dass er nicht Pfusch, sondern Wertarbeit bekommt, sollte darauf bestehen, dass nur Handwerker mit dem Nachweis einer Qualifikation – etwa eines Meisterbriefes – an den Auktionen teilnehmen“, rät Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Auch hilft es, nach Referenzen zu forschen. So lassen sich Bewertungen der anderen Nutzer nachlesen, die Aufschluss über die Qualität des Handwerkers geben.

Rechnung verlangen
Wenn der billigste Auftragnehmer dann nicht zusagt, sollte man aus der Liste der „Bewerber“ lieber einen anderen auswählen. Und: Bestehen Sie auf eine Rechnung, um Schwarzarbeit auszuschließen. Quelle: BHW Bausparkasse

Förderung im Überblick

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