• Immobilien
  • Autos
  • Stellen
  • Singles
  • Reisen
  • Finanzen

Wissenswertes für den Umzug in die Schweiz

Wissenswertes für den Umzug in die Schweiz


Viele Deutsche entschließen sich jedes Jahr dazu, ihrem Land den Rücken zu kehren und in die Schweiz auszuwandern. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Für viele sind es vor allem die lukrativen Verdienstmöglichkeiten, die sie dazu bewogen haben. Andere möchten vielleicht einfach eine Zeit lang weg aus Deutschland oder sie haben sich in eine Schweizerin oder einen Schweizer verliebt. Was auch immer die Gründe für den Umzug sind: Es gibt ein paar Dinge, die dabei gut zu wissen sind.

Wohnen in der Schweiz

Vor allem in den größeren Städten in der Schweiz kann die Suche einer passenden Wohnung schon ziemlich herausfordernd sein. Da lohnt es sich auf alle Fälle, im Vorfeld regelmäßig einen Blick in unser Schweizer Immobilienangebot zu werfen. Wer bereits eine Arbeitsstelle in der Schweiz hat, kann sich aber auch dort umhören, ob eventuell das Unternehmen Wohnungen für Mitarbeiter anbietet oder einer der Kollegen weiß, ob eventuell in naher Zukunft etwas frei wird.

Auch der Auslandsumzug an sich ist eine Sache für Spezialisten. Noch dazu, wenn das Zielgebiet wie in diesem Fall außerhalb der Europäischen Union liegt. Denn das Hab und Gut muss dabei auch durch den Zoll. Bei der Einfuhr muss eine Liste aller Gegenstände vorgelegt werden.

Wenn sie in Zürich Ihren Umzug planen, sollten Sie sich beispielsweise im Vorfeld auch mit der restriktiven Parkordnung in der Stadt auseinanderzusetzen, um keine unnötigen Strafen zu riskieren. Ein kompetentes Umzugsunternehmen, das auch internationale Umzüge anbietet, sorgt hier bereits im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf und vermeidet unnötige Komplikationen.


Bewilligungen für Aufenthalt und Arbeit

Andere Länder, andere Sitten. Dieser altbekannte Spruch gilt auch für die rechtliche Situation bezüglich Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in der Schweiz. Unsere Nachbarn unterscheiden hier für EU- und EFTA-Bürgerinnen und Bürger zwischen vier unterschiedlichen Bewilligungen:

  • Aufenthaltsbewilligung (Bewilligung B): Diese Bewilligung erhalten Sie bei Vorlage eines Arbeitsvertrages, der mindestens 12 Monate dauert. Sie hat zunächst einen Gültigkeitszeitraum von fünf Jahren.
  • Kurzaufenthaltsbewilligung (Bewilligung L): Dabei handelt es sich nur um eine vorübergehende Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz, die in der Regel für einen Zeitraum von unter einem Jahr ausgestellt wird.
  • Niederlassungsbewilligung (Bewilligung C): Wer sich bereits länger als fünf Jahre regulär und ununterbrochen (Kurzurlaube sind erlaubt) in der Schweiz aufhält, erhält diese zeitlich unbeschränkte Bewilligung.
  • Grenzgängerbewilligung (Bewilligung G): Diese Bewilligung gilt für alle, die zwar eine Arbeitserlaubnis in der Schweiz haben, ihren Wohnsitz allerdings auf der anderen Seite der Grenze. Mit dieser Bewilligung ist es erforderlich, zumindest einmal pro Woche ins heimische Ausland zurückzukehren.

Wollen Sie eine Aufenthaltsbewilligung beantragen, müssen Sie dafür die für Ihren Wohnort zuständige kantonale Migrationsbehörde kontaktieren.

Krankenversicherung in der Schweiz

Die Grundversicherung in der Schweiz ist verpflichtend. Die Leistungen sind dabei gesetzlich vorgeschrieben und für jeden Versicherungsnehmer gleich. Abgedeckt ist grundsätzlich alles, was für die medizinische Grundversorgung notwendig ist. Zahnarztkosten zählen allerdings nicht dazu.

Um den Abschluss müssen Sie sich selbst kümmern. Der Arbeitgeber hat in der Schweiz damit nichts zu tun. Neulinge im Land haben drei Monate Zeit, um eine Krankenversicherung abzuschließen. Wer sich innerhalb dieser Frist anmeldet, ist auch rückwirkend versichert. Allerdings müssen auch die Beiträge rückwirkend berappt werden.

Die Beiträge richten sich nach dem Alter, der gewählten Versicherung und dem Wohnort. Das Gehalt spielt dabei keine Rolle. Ein Teil der Behandlungskosten, die sogenannte Franchise, muss selbst übernommen werden. Die Franchise wird immer auf ein Jahr kalkuliert. Wer eine Franchise von 600 Franken hat und im Laufe eines Jahres Gesundheitsleistungen im Ausmaß von 1.000 Franken in Anspruch genommen hat, erhält von seiner Krankenversicherung 400 Franken.

Steuern in der Schweiz

Generell ist die Schweiz sicher alles andere als ein Niedrigsteuerland. Wie genau die Steuerlast ausfällt, ist pauschal jedoch sehr schwierig zu sagen. Der Grund dafür: Jeder der insgesamt 26 Schweizer Kantone hat seine eigene Steuerhoheit und kocht sein eigenes Süppchen. Unter den Kantonen gibt es deshalb auch einen intensiven Wettbewerb um den attraktivsten Standort.

Je nach Wohnort und Lohnhöhe liegt der Satz für die Einkommenssteuer in der Schweiz deshalb zwischen 5 und 20 Prozent. Berechnungsbasis dafür ist der Betrag, der übrigbleibt, sobald alle Sozialleistungen vom Gehalt abgezogen wurden.

Der Arbeitgeber zieht vom Bruttolohn die Alters- und Hinterlassenenversicherung, die Invalidenversicherung, die Erwerbsersatzordnung, die Arbeitslosenversicherung, die Versicherung für Nichtberufsunfälle, die Krankentagegeldversicherung sowie die Pensionskasse ab. Diese Abzüge machen insgesamt in etwa zehn Prozent des Bruttolohns aus.

Kündigungsschutz in der Schweiz

Deutsche Arbeitnehmer sind an einen guten Kündigungsschutz gewöhnt. Dabei handelt es sich um alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Das wird auch bei einer Arbeitsstelle in der Schweiz sehr schnell klar.

So gut wie jeder Arbeitnehmer kann hier innerhalb kürzester Zeit gekündigt werden. Während der Probezeit, die in der Schweiz je nach Arbeitsvertrag ein bis drei Monate dauert, ist eine Beendigung dies Arbeitsverhältnisses innerhalb von sieben Tagen möglich. Im ersten Dienstjahr nach der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist ein Monat, ab dem zweiten Dienstjahr verlängert sie sich auf zwei Monate.



Besichtigungen richtig vorbereiten: Tipps für den
Besichtigungen richtig vorbereiten: Tipps für den "perfekten ersten Eindruck“ Eine Immobilienbesichtigung ist oft der entscheidende Moment im Verkaufsprozess. Innerhalb weniger Minuten entsteht ein Eindruck, der maßgeblich darüber entscheidet, ob ernsthaftes
...  mehr
Wie parkt man Eigenkapital für die Immobilie?
Eigenkapital und Notgroschen rund um die Immobilie sicher parken Der Erwerb einer Immobilie ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Doch mit der Unterschrift unter den Kaufvertrag endet die finanzielle Planung nicht – sie
...  mehr
Mietpreisbremse in Berlin: Was Wohnungssuchende bei Neuvermietungen beachten sollten
Mietpreisbremse in Berlin: Was Wohnungssuchende bei Neuvermietungen beachten sollten Der Markt für Mietwohnungen in Berlin ist seit Jahren angespannt. Zu viele Bewerber auf zu wenig Angebot führt dazu, dass sich geeignete Wohnungen schnell wieder vergeben. Gleichzeitig
...  mehr
Steigende Temperaturen: So schützen Sie Ihr Zuhause vor Hitze
Steigende Temperaturen: So schützen Sie Ihr Zuhause vor Hitze Heiße Sommer sind längst keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Unser Klima ändert sich hin zum Mittelmeerklima, allerdings ohne die angenehme Brise des Ozeans. Für Sonnenanbeter ist das eine gute
...  mehr
Was sind die besten Matratzen für erholsamen Schlaf?
Was sind die besten Matratzen für erholsamen Schlaf? Menschen verbringen rund ein Drittel ihres gesamten Lebens im Bett, was verdeutlicht, welch enorme Bedeutung dieser Ort für die tägliche Erholung und das allgemeine Wohlbefinden besitzt. Diese beachtliche
...  mehr
Wertsteigerung durch Sanierung: Moderne Fenster als Schlüssel zu mehr Energieeffizienz und Rendite
Wertsteigerung durch Sanierung: Moderne Fenster als Schlüssel zu mehr Energieeffizienz und Rendite Der Immobilienmarkt befindet sich in einem stetigen Wandel, wobei das Thema Energieeffizienz zunehmend in den Fokus von Käufern, Verkäufern und Mietern rückt.
...  mehr
Sie befinden sich hier: Wissenswertes für den Umzug in die Schweiz im 1A-Immobilienmarkt.de   (C35125)
Copyright © 2000 - 2026 1A-Infosysteme.de | Content by: 1A-Immobilienmarkt.de | 14.04.2026 | CFo: Yes  ( 0.829)