Mit einem Freigänger umziehen

Tipps für den Umzug mit Katze
Mit einem Freigänger umziehen – Tipps für den Umzug mit Katze


Katzen lieben ihre Freiheit, aber genauso gerne kehren sie in ein festes Zuhause zurück. Ein festes Zuhause bietet Schutz, Futter und ist Anlaufstelle für Streicheleinheiten. Den Freigang lieben Katzen, weil sie so die Welt außerhalb ihres Zuhauses als große Spielwiese nutzen können. Eine Katze ist bei einem Umzug gleich zweimal großem Stress ausgesetzt: Sie muss sich an ein neues Zuhause gewöhnen und gleichzeitig verändert sich ihre Außenwelt, ihre Spielweise, komplett. Katzen brauchen Zeit, um sich nach und nach an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Katzenbesitzer, die umziehen, haben nicht nur einen Umzug zu organisieren und in diesem Zusammenhang an alles zu denken. Sie müssen gleichzeitig auch dafür sorgen, dass ihre Katze sich während des Umzugs und auch danach wohlfühlt und sich leicht in der neuen Umgebung zurechtfindet.

Vorbereitungen mit und für den Stubentiger

Schon vor dem eigentlichen Umzug spürt die Katze Veränderungen in ihrem Umfeld. Wenn Sie anfangen einzupacken, Möbel abzubauen, beunruhigt das die Katze. Schenken Sie Ihrer Katze in dieser Zeit viel Aufmerksamkeit, Zuneigung und ein hohes Maß an Streicheleinheiten. Mit dem Ratgeber: „Umzugskartons richtig packen“ von Kartonara bekommen Sie jede Menge Tipps zu den richtigen Umzugskartons, was Sie vor dem Einpacken tun sollten und, wie Sie die Kartons richtig packen. Für Ihre Katze ist es wesentlich stressfreier, wenn Sie entspannt und systematisch vorgehen. Da Katzen gerne in Kartons spielen, ist es ratsam, die Kartons erst zu verschließen, wenn sichergestellt ist, dass die Katze nicht im Karton sitzt. Bei manchen Packarbeiten ist es hilfreich, die Katze auszusperren, bevor es zu Unfällen kommt. Wer vorhat, die Katze in einer Transportbox für den Umzug mitzunehmen, sollte sein Tier schon vorher an die Box gewöhnen. Hierbei können die Tipps der Ludwig-Maximilians-Universität München sehr hilfreich sein. Dann gibt es kein Geschrei, wenn es ernst wird. Auch an das Autofahren können Sie Ihre Katze schon im Vorfeld gewöhnen.

Katzen sind Gewohnheitstiere



Stubentiger sind Gewohnheitstiere, wie auch das Magazin „einfach tierisch“ online beschreibt. Wenn Sie als Katzenbesitzer den Umzug gründlich planen und dafür sorgen, dass die Alltagsgegenstände auch in der neuen Wohnung so arrangiert sind, wie die Katze das gewohnt ist, gewöhnt sie sich leichter ein. Das heißt, Sie sollten Katzenklo und Kratzbaum in den gleichen Raum stellen wie im alten Zuhause. Schon vor dem Umzug sollte geklärt sein, wo die entsprechenden Gegenstände in der neuen Wohnung stehen können.

Den Umzug durchführen

Wenn es mit dem Umzug richtig losgeht und alles zum Verladen bereit ist, ist es für die Katze am besten, in einem anderen gewohnten Umfeld zu sein. So läuft sie keinem Umzugshelfer zwischen die Füße und behindert nicht die Umzugsarbeiten. Außerdem sind der Stress und die Hektik an einem solchen Tag ziemlich viel für ein Haustier. Am besten bleibt die Katze am Tag des Umzugs beispielsweise bei Freunden oder Verwandten, die sie bereits kennt und dessen Wohnumfeld sie bereits besucht hat. Eine Katzenpension für einen Tag könnte ebenfalls eine gute Idee sein. Da der große Stress, der mit all diesen Veränderungen einhergeht, bei Katzen häufig Übelkeit verursachen kann, sollte sie an diesem Tag kein Futter bekommen.

In den neuen vier Wänden

In den neuen vier Wänden
Wenn es endlich so weit ist, sollten die wichtigen Utensilien der Katze wie bereits beschrieben im gewohnten Umfeld stehen. Bevor die Katze endlich ihr neues Zuhause kennenlernt, sollte dies schon zum großen Teil eingerichtet sein. Die weiteren Veränderungen fallen dann geringer aus und führen dadurch zu wesentlich weniger Stress. Wer keine Möglichkeit hat, die Katze während des Umzugs anderweitig unterzubringen, sollte seinen Stubentiger in einem Raum in der alten Wohnung lassen, der schon weitgehend leergeräumt ist. Dort sollten ihre Utensilien stehen, damit sie ruhig bleiben kann und Beschäftigung hat.

Bei der Ankunft

Wenn Sie die engste Bezugsperson der Katze sind, sollten Sie die Person sein, die die Katze in die neue Wohnung bringt und ihr alles zeigt. Dadurch fühlt sie sich gleich wohler und erlebt das Ganze wesentlich stressfreier. Die Katze braucht sicherlich am Anfang einige Zeit, um alles zu erkunden, um alle ihr vertrauten Gegenstände in der neuen Umgebung zu identifizieren. Dinge, die der Katze vorher wichtig waren, wie beispielsweise die Couch oder der Lieblingsstuhl oder -sessel sollten Sie keinesfalls während des Umzugs austauschen. Das beunruhigt die Katze sehr. Manchmal kann es sehr hilfreich sein, die Katze zunächst in einen leeren Raum in der neuen Wohnung zu bringen, damit sie sich zunächst an den Geruch der neuen Umgebung gewöhnen kann. Der Stubentiger braucht dabei sehr viel Zeit, am besten alleine. Dennoch liebt sie es, wenn Sie sie zwischendurch mit ein paar Streicheleinheiten verwöhnen.

Die ersten Tage in der neuen Wohnung

In den ersten Tagen nach dem Umzug sollten Sie Ihrer Katze Zeit geben, die Wohnung weiter zu erkunden. Dabei ist es wichtig, Zeit mit dem Stubentiger zu verbringen und dafür zu sorgen, dass er sich wohlfühlt. Wenn sich die Katze in ihrem neuen Zuhause so richtige wohlfühlt, ist es Zeit für den ersten Besuch der neuen Spielwiese. Dabei ist es wichtig, dass das Tier von sich aus nach draußen will. Sollte der Freigang in der neuen Umgebung nicht mehr möglich sein, weil die neue Wohnung an einer stark befahrenen Straße liegt oder ähnliche Gefahren sich in der Umgebung befinden, bedeutet das für einen ehemaligen Freigänger eine große Umstellung, die er nicht verstehen kann. Mit den Hinweisen der Akademie für Tierheilkunde können Sie Ihrer Katze die Situation erleichtern. Sie können beispielsweise in der Wohnung ein attraktives Umfeld schaffen, das viele Möglichkeiten für Aktivitäten zu bieten hat. Manche Katzen reagieren sehr stark auf den Stress eines Umzugs. Dabei kann es sogar zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes kommen. Bei ernsteren Anzeichen sollten Sie mit Ihrem Tier zum Tierarzt gehen.



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