Warum ein Massivhaus besser ist als ein Fertighaus

Warum ein Massivhaus besser ist als ein Fertighaus


Der Traum vom Bau eines Eigenheims stellt für viele Menschen die wohl größte Investition ihres Lebens dar, weshalb diese wohl überlegt sein will. Wenn ein Grundstück ausgewählt ist, müssen Bauherren einen guten Finanzierungspartner finden, der eine noch bessere Finanzierungs-Strategie erarbeitet, um das Haus zu kaufen. Doch eine gar nicht so unwichtige Frage kann auch der beste Finanzierungspartner dem Häuslebauer nicht abnehmen: Fertigbauhaus oder doch eher Massivbauhaus? Wer ein Haus bauen will, sollte sich über beide Varianten genauestens informieren, schließlich gelten für jeden Menschen andere Prioritäten. Daher zeigen wir die Vor- und Nachteile beider Bauweisen auf und erklären, warum ein Massivbauhaus die wahrscheinlich bessere Wahl für angehende Bauherren darstellt.

Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau stieg der Anteil gebauter Fertighäuser zwischen Januar bis Juli 2017 auf 19,3 Prozent an. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 lag der Anteil an Fertighäusern noch bei 15,6 Prozent. Fertighäuser erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit, schließlich sind sie – wenn man keine Sonderwünsche hat, die schnell den Preis hochtreiben können – günstiger als Massivhäuser und meist schon nach wenigen Wochen bezugsfertig. Wobei man das Preisargument auch geografisch betrachten muss, denn wer ein Einfamilienhaus in Bautzen kaufen möchte, der bekommt dieses auch in der Massivbauvariante wohl deutlich günstiger als ein Fertighaus in München. Und selbst wenn der Bau eines Massivhauses bis zu einem Dreiviertel Jahr in Anspruch nehmen kann, so sind Wärmeschutz und -dämmung sowie der weitaus höhere Wiederverkaufswert schon einmal drei triftige Argumente für den Bau der massiveren Hausvariante. Häuser verkaufen sich nicht so leicht, es sollte gut überlegt sein, was investiert wird.

Die Unterschiede zwischen den Bauweisen

Die Unterschiede zwischen den Bauweisen
Die Unterschiede beider Hausarten beginnen bereits bei den verwendeten Materialien und der Bauweise. Massivhäuser werden aus Beton, Stein oder Holz vor Ort von Grund auf errichtet. Ein Massivhaus kann dann entweder über eine Firma gebaut werden lassen, oder die Aufträge an die einzelnen Handwerksfirmen für Maurer-, Dachdecker- oder Tischlerarbeiten vergeben werden. So kann der Preis eines Massivhauses schwanken, gleichzeitig besitzt der Bauherr aber vollkommenen Freiraum und kann den Grundriss des Hauses zusammen mit einem Architekten nach eigenem Gusto gestalten. Etwas günstiger ist der Kauf bei einem Typenhaus-Anbieter, der verschiedene Grundrissvarianten im Angebot hat.

Das Fertighaus hingegen besteht zumeist aus vorgefertigten Platten und Holz. Für umweltbewusste Bauherren kann das ein wichtiges Argument darstellen, da das Baumaterial nachwächst, eine CO2-neutrale Ökobilanz aufweist und am Ende seiner Nutzungsdauer wiederverwertbar ist. Darüber hinaus sind Fertighäuser in jeder Effizienzhausklasse verfügbar, was sich jedoch im Preis niederschlägt – manches Fertighaus stößt preislich somit bereits in Regionen von Massivhäusern vor. Der wohl markanteste Vorteil eines Fertigbauhauses bleibt aber die geringe Baudauer, bis das Eigenheim bezugsbereit ist: Da sämtliche Bauteile wie Wände und Dach vorproduziert sind, müssen sie auf dem Baugrundstück nur noch nach dem Baukastenprinzip zusammengefügt werden. Bei Massivhäusern kann sich der Bauablauf manchmal verzögern, beispielsweise durch lange Trocknungszeiten von Putz, Mauerwerk und Beton.

Vorteil Massivhaus: Wärmedämmung, Langlebigkeit und Verkaufswert

Vorteil Massivhaus: Wärmedämmung, Langlebigkeit und Verkaufswert
Auch wenn die geringere Bauzeit für manchen Interessenten ein gutes Argument darstellt, so wartet die Massivbauweise gleich mit diversen unschlagbaren Vorzügen auf. Im Sommer zum Beispiel schützt die Bauweise vor Hitze, da die massiven Wandaufbauten anspruchsvoller als die dünnen Fertigbau-Wände sind und sich somit die Räume nicht so schnell aufheizen. Wenn es draußen kalt wird, dann speichern die massiven Wände die Wärme besser, was dazu führt, dass die Heizkosten minimiert werden.

Auch in Sachen Schall und Brandschutz unterliegt die Fertigbau-Variante der massiven, was gerade für Familien mit Kindern von Vorteil ist, schließlich toben die Sprösslinge gern und oft herum. Generell sind Massivhäuser weitaus robuster. Sollte beispielsweise mal ein Wasserschaden in der Küche entstehen, dann wird die massive Wand in überschaubarer Zeit wieder in Ordnung sein. Eine Holzwand inklusive Dämmmaterial hingegen wird einen solchen Vorfall nicht einfach so wegstecken – hier wird es teuer für den Eigentümer.

Ein weiterer Nachteil von Fertighäusern: Sie sind anfälliger gegen Ungezieferbefall. Eine entsprechende Behandlung des Hauses erfordert Materialien, welche zu gesundheitsschädlichen Ausdünstungen und einem schlechteren Raumklima führen können, was wiederum die Wohn- und Lebensqualität beeinträchtigt. Bei einem Massivhaus braucht man eine derartige Behandlung nicht durchzuführen.

Und noch ein erschlagendes Argument pro Massivhaus: Wer seine Immobilie als Geldanlage betrachtet, sollte unbedingt auf die Variante Massivhaus setzen. Fertighäuser sind am Markt nicht so hoch bewertet wie Massivhäuser, was in der Natur ihrer Bauart liegt. Massivhäuser besitzen eine angenommene Nutzungsdauer von 100 Jahren und mehr, wohingegen die Nutzungsdauer von Fertighäusern je nach Ausführung nur auf 60 bis 90 Jahre geschätzt wird. Und genau das spiegelt sich im Wiederverkaufswert wieder.

Fazit: Je nach Geldbeutel muss ein Häuslebauer entscheiden, für welche der beiden Varianten er sich entscheidet. Während Fertighäuser jahrelang als „Container“ oder anders verunglimpft wurden, muss man mittlerweile festhalten, dass sie heutzutage mit Extrawünschen monetär schon fast in Massivbau-Bereiche vorstoßen. Daher sollten zukünftige Bauherren nicht an der falschen Stelle sparen und sich einen Partner wie hauscompagnie.de für den Hausbau suchen. Mit einem kompetenten Partner an der Seite wird der Massivhausbau zum Vergnügen, denn hauscompagnie.de nimmt dem Hausbauer alle lästigen Nebensachen ab und errichtet ein bezugsfertiges Haus, welches im Sommer angenehm kühl, im Winter mollig warm und beim Wiederverkauf noch ordentlich Geld wert ist.



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