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So finden Sie die beste Baufinanzierung: Tipps für angehende Hausbesitzer

So finden Sie die beste Baufinanzierung: Tipps für angehende Hausbesitzer


Beim Kauf oder dem Bau einer Immobilie kommt einer gut durchdachten Finanzierung eine besonders wichtige Rolle zu. Angesichts der erheblichen finanziellen Verpflichtungen, die damit verbunden sind, kann eine günstige Baufinanzierung tausende von Euro sparen und den Weg zum Traumhaus erheblich erleichtern. Im folgenden Artikel beleuchten wir dieses Thema von allen Seiten und geben wichtige Tipps, wie Sie eine Baufinanzierung zu den besten Konditionen bekommen.

Tipp 1: Mit einem professionellen Baufinanzierungsvergleich das beste Angebot finden

Dieser Ratschlag für die Finanzierung von Immobilien ist besonders bedeutend: Bevor Sie sich für eine Bank oder ein bestimmtes Angebot entscheiden, sollten Sie die Baudarlehen einer möglichst großen Anzahl von Banken gegenüberstellen. Angesichts der Tatsache, dass mehrere hundert Kreditinstitute Finanzierungen für den Hauskauf bereitstellen, ist die Suche nach dem besten Angebot zweifellos eine Aufgabe.

Aus diesem Grund ist es in vielen Fällen durchaus sinnvoll, diese Suche ausgewiesenen Expertinnen und Experten für Immobilienkredite zu überlassen oder die Dienste eines Baufinanzierungsvergleichs in Anspruch zu nehmen. In einem ausführlichen Baufinanzierungsvergleich können Sie im Handumdrehen das beste Baufinanzierungsangebot für Ihre individuellen Anforderungen finden. Durch einen unabhängigen und kostenlosen Baufinanzierungsvergleich lassen sich schnell mehrere tausend Euro sparen.


Tipp 2: Kauf- und Baunebenkosten einkalkulieren und einplanen

Sorgfältige Immobilienkäufer sollten in ihrer finanziellen Planung nicht nur den geforderten Kaufpreis berücksichtigen. Der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses bringt zusätzliche Kosten mit sich. Zu diesen Nebenkosten gehören vor allem:

  • Grunderwerbsteuer
  • Notargebühren
  • Kosten für die Grundbucheintragung
  • gegebenenfalls Maklergebühren

Darüber hinaus benötigen Sie Geld für den bevorstehenden Umzug und mögliche Modernisierungen und Reparaturen beim Kauf einer Immobilie. Wer dagegen plant, ein Haus zu bauen oder bauen zu lassen, muss weitere Kosten berücksichtigen: die sogenannten Baunebenkosten. Vor allem die Ausgaben für die Erschließung und den Anschluss eines neuen Grundstücks fallen zusätzlich an.

Insgesamt machen die Nebenkosten beim Hausbau etwa 15 bis 20 Prozent des Immobilienpreises aus. Beim Kauf einer Immobilie ist dieser Anteil etwas geringer, aber immer noch beträchtlich: etwa 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Daher ist ein wichtiger Tipp für die Baufinanzierung, diese Kosten in der Finanzplanung zu berücksichtigen. Schließlich erhöhen sie die benötigte Kredithöhe bzw. den Bedarf an Eigenkapital. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Nebenkosten zum Zeitpunkt des Hauskaufs oder -baus sofort zur Zahlung fällig werden.

Tipp 3: Sorgen Sie für ausreichend Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung

Die Bereitstellung eines Immobiliendarlehens ist an bestimmte Anforderungen gekoppelt, die von Banken gestellt werden. Die Finanzinstitute gehen in der Regel davon aus, dass ein Abschnitt des Immobilienkaufs durch eigene Geldmittel gedeckt ist. Hierbei wird empfohlen, dass der Eigenkapitalanteil mindestens 20 Prozent des Gesamtkaufpreises für die Immobilie beträgt. Ein größerer Beitrag kann zusätzliche Vorteile bieten, da Darlehensnehmer mit einem hohen Eigenkapitalanteil in der Regel von niedrigeren Zinssätzen profitieren können.

Dies hat folgenden Grund: Wenn mehr Eigenkapital vorhanden ist, sinkt der benötigte Darlehensbetrag, während der Beleihungswert des Hauses konstant bleibt. Durch dieses vorteilhaftere Verhältnis (Beleihungsauslauf) bewertet die Bank das Risiko eines Zahlungsausfalls als geringer und bietet daher normalerweise attraktivere Hypothekenzinsen an.

Es wird geraten, so viel Eigenkapital wie möglich bereitzustellen. Mindestens 20 Prozent sind empfehlenswert. Ein Anteil von 30 Prozent des Kaufpreises oder mehr kann die Möglichkeit eines besonders günstigen Immobiliendarlehens bieten. Allerdings ist es auch klug, einen bestimmten Geldbetrag auf dem Sparbuch zu behalten. Damit können Hausbesitzer unvorhergesehene Kosten decken - wie zum Beispiel notwendige Renovierungen am Haus.

Tipp 4: Stellen Sie zusätzliche Sicherheiten für das Kreditangebot bereit

Die Vergabe von Immobilienkrediten durch Banken hängt von der Kreditwürdigkeit des Antragstellers oder der Antragstellerin ab. Dabei legen die Finanzinstitute hauptsächlich Wert auf zuverlässige, ausreichend hohe Einnahmen und auf das vorhandene Eigenkapital. Allerdings gibt es weitere Empfehlungen für die Baufinanzierung, um die Aussicht auf eine Darlehenszusage zu verbessern. Die Bank wird es positiv bewerten, wenn Sie zusätzliche Sicherheiten anbieten können, wie etwa:

  • eine zweite Person als Kreditnehmer mit einem stabilen Einkommen
  • abbezahlte Wohnungen oder Häuser
  • Lebensversicherungen
  • Berufsunfähigkeitsversicherungen

Eine effektive Strategie, um die Erfolgsaussichten auf ein Immobiliendarlehen zu erhöhen, besteht darin, eine weitere Person in den Kreditvertrag aufzunehmen. Hierbei kommen in erster Linie nahe Verwandte oder der Lebensgefährte bzw. die Lebensgefährtin infrage. Sollten Sie in der Zukunft die Raten nicht mehr zahlen können, wäre dann der zweite Kreditnehmer verantwortlich für die Rückzahlung der Finanzierung des Immobilienkaufs.

Tipp 5: Wählen Sie im Rahmen Ihrer Baufinanzierung die geeignete Darlehensform

Nehmen Sie sich genügend Zeit, um die Darlehensart zu finden, die am besten zu Ihnen passt. Es gibt grundsätzlich eine Vielzahl verschiedener Baufinanzierungen. Die meisten Menschen wählen ein Annuitätendarlehen, und das aus guten Gründen. Es bietet entscheidende Vorteile:

  • Sollzinsbindung gewährleistet konstante Bauzinsen
  • Darlehensrate bleibt während der Zinsbindung konstant
  • Restschuld verringert sich mit jeder Ratenzahlung

Da das Annuitätendarlehen zu den Immobilienkrediten mit Zinsbindung zählt, bleibt der von der Bank vereinbarte Hypothekenzins über mehrere Jahre konstant. Für diesen Zeitraum bleibt auch die Kreditrate gleich. Aufgrund dieser Eigenschaften bietet das Annuitätendarlehen eine ausgezeichnete finanzielle Planungsbasis. Daher lautet der Ratschlag für die Baufinanzierung: Mit einem traditionellen Annuitätendarlehen liegen Sie meistens richtig.

Wer seinen Immobilienkredit innerhalb der Zinsbindungsfrist vollständig tilgen möchte, entscheidet sich für ein sogenanntes Volltilgerdarlehen. Neben Baukrediten mit fester Zinsbindung gibt es auch variable Darlehen. Bei diesen wird der Sollzins regelmäßig, oft vierteljährlich, an den Marktzins angepasst. Kredite dieser Art sind hauptsächlich als Übergangslösung geeignet, denn im Gegensatz zu einem Annuitätendarlehen kann ein variables Darlehen jederzeit gekündigt und umgeschuldet werden.

Fazit

Bei der Suche nach der geeigneten Baufinanzierung gibt es einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen, um das beste Angebot zu finden. Mit der richtigen Baufinanzierung können Sie nicht nur mehrere tausend Euro sparen, sondern auch unnötigen Stress vermeiden.



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