
Von der Merkmalsbewertung bis zur Rechenzeile – so leitest du den passenden Punkt in der Mietspiegel-Spanne sauber her.
Neu im Thema? Starte mit dem Leitfaden Mietspiegel. Zur Wohnfläche lies WoFlV, zur Merkmalsbewertung Wohnwertmerkmale und zum Rechenweg Vergleichsmiete berechnen.
Prüfe immer die Vorgaben im lokalen Mietspiegel (z. B. Zuschläge/Abschläge). → Methodik & Aktualisierung
Vorgehen: Liste die relevanten Merkmale auf, markiere Plus/Minus (±) und begründe kurz. Wähle daraus einen Wert innerhalb der Spanne und dokumentiere Belege.
| Ausgangsdaten | Spanne | Merkmale (±) | Gewählter Wert | Begründung (Kurz) |
|---|---|---|---|---|
| 72 m², Bj. 1990, Lage mittel | 9,50–11,80 €/m² | Balkon (+), modernes Bad (+), Zuschnitt (0) | 11,20 €/m² | Mehrere Plusfaktoren, keine negativen Auffälligkeiten |
| 58 m², Bj. 1965, Lage einfach | 7,20–9,10 €/m² | kein Außenbezug (−), ältere Ausstattung (−) | 7,50 €/m² | Mehrere Minuspunkte → unteres Spannenviertel |
Feld/Spanne → Merkmale (±) → gewählter €/m² → Wohnfläche → neue Miete
Belege: Grundriss/WoFlV, Fotos, Mietspiegel-Auszug (Kriterien/Zuschläge), ggf. Energiekennwerte. → Begründung der Mieterhöhung
Nutze stichpunktartige Begründungen (±) und eine klare Rechenzeile. Das macht die Spannenwahl nachvollziehbar und reduziert Rückfragen.
Diese Vertiefungen helfen dir bei Merkmalsbewertung, Berechnung und rechtlicher Einordnung.
FAQ
Mietspiegel geben für vergleichbare Wohnungen Preis-Spannen an. Die Spannenlage ist der im Einzelfall angemessene Punkt innerhalb dieser Spanne – abgeleitet aus den konkreten Wohnwertmerkmalen und ihrer Ausprägung.
Ordne alle relevanten Merkmale (Lage, Ausstattung, Baujahr, Zuschnitt etc.) ein, bewerte Plus-/Minusfaktoren nachvollziehbar und leite daraus einen Wert innerhalb der Spanne her. Die Begründung erfolgt stichpunktartig und mit Belegen.
Grundriss/WoFlV-Berechnung, Fotos von Ausstattung/Modernisierung, Lageeinordnung, Hinweise aus dem Mietspiegel (Zuschläge/Abschläge), ggf. Energieangaben.
Ordne zuerst Wohnfläche und Merkmale sauber ein. Danach kannst du die Spannenlage belastbar herleiten und direkt in die Berechnung der Vergleichsmiete überführen.
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