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Foto: © Jacom Stephens- iStockphoto.com
Hohe stuckverzierte Decken in Altbauten sind eine Augenweide. Kaum noch einer beherrscht heute diese Handwerkskunst. Doch hohe Decken kosten richtig viel Geld. Dem Gesetz der Physik zufolge steigt warme Luft auf. Demnach dauert es ziemlich lange, bis ein Raum mit hoher Decke warm geworden ist. Das Problem: Während im unteren Bereich des Zimmers sich die kühle Luft absetzt, staut sich im Deckenbereich die warme Luft. Erst wenn im oberen Bereich die Luft abgekühlt ist, beginnt sie wieder zu fallen. Die Folge: Man versucht die Heizung höher aufzudrehen und den Raum mit warmer Luft zu füllen, wie einen Heißluftbalkon. Das kostet mehr Heizenergie als nötig.

Tiefer hängen
Mit einfachen Rigipsplatten kann man die Decke „tiefer hängen“, wie der Handwerker sagt. Dabei wird die eigentliche Decke nicht tatsächlich tiefer gehängt, sondern es werden ca. zwei bis 2,50 Meter über dem Boden Rigipsplatten durch den Raum gezogen. Die Platten werden dabei mit der Wand verbunden. Der Zwischenraum kann dann noch zusätzlich gedämmt werden.

Lampenaufhängung
Will man nun eine Lampe oder einen Ventilator an die Decke hängen, so benötigt man spezielle Schrauben und Dübel, die sich wie ein Widerhaken in den neuen Deckenboden einhängen lassen, denn die alte Betondecke ist nun unerreichbar. Will man die Lampe wieder abhängen, können die Löcher mit gewöhnlicher Spachtelmasse wieder abgedichtet werden. Wird die Decke anschließend tapeziert bzw. gestrichen, ist der Eingriff nicht mehr festzustellen.

Bei Modernisierung: Geld
Bei diversen Förderprogrammen der KfW winken für Fördermaßnahmen, die die Heizkosten spürbar senken Fördergelder.

Förderung im Überblick

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