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  Es grünt auf deutschen Dächern
Veröffentlichung: 01.06.2007

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BHW Bausparkasse/DDV

Dachterasse: Eine Oase!
Wo städtische Enge herrscht, gehen Gartenfreunde in die Höhe. Denn was ist schöner, als ein Fleckchen Grün unter freiem Himmel? Da blühen plötzlich Stauden, Sträucher und selbst Bäume auf bisher kargen Dachterrassen – in (fast) grenzenloser Vielfalt. „Wie belastbar das Hausdach ist, sollte man im Vorfeld allerdings von einem Statiker prüfen lassen, weil ein Flachdach nur unter ganz bestimmten Vorraussetzungen begrünt werden darf“, empfiehlt BHW-Experte Rüdiger Grimmert. Der Fachmann prüft die zulässigen Dach- und Windsog-Lasten und testet brandschutztechnische Anforderungen. Grimmert: „Die Last eines einfachen Intensivbegrünungs-Systems beträgt schon ohne Bepflanzung circa 250 kg pro m2, für aufwändigere Dachlandschaften sogar 350 kg pro m2.“

Lösungen
Neben der Intensivbegrünung mit ihrer schweren bis zu 65 cm dicken Vegetationsschicht ist die Extensivbegrünung für Dachgärtner eine leicht umsetzbare Alternative. Sie ist nicht nur unkomplizierter, kostengünstiger und vor allem pflegeleichter: Diese in die Breite ausgelegte Begrünungsart mit einer Vegetationsschicht bis 25 cm ist für Dachneigungen über zehn Grad auch die einzig mögliche Variante. Als einfache Regel gilt: Je größer die Dachneigung, desto kleinwüchsiger müssen auch die Pflanzen sein. Doch selbst für Dächer mit Neigungen über 30 Grad gibt es heute Lösungen mit zusätzlichen Rutsch- und Schubsicherungen. Moose, Kräuter, Gräser und niedrige Gehölze lassen binnen eines Jahres wunderschöne Heidelandschaften entstehen. Wenn Wasserabfluss, Sonneneinstrahlung und Tragfähigkeit der Dachkonstruktion stimmen, steht der blühenden Dachlandschaft nichts im Weg. Quelle: BHW Bausparkasse

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Veröffentlichung: 01.06.2007  -  (C1711) letzte Bearbeitung: 03.08.2007

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